Manifest einer Welt, die mich halten kann
Ich muss mich nicht mehr in eine Welt fügen,
die meine Wahrheit zu laut,
meine Wut zu unbequem
und meine Klarheit zu gefährlich findet.
Ich muss mich nicht mehr in eine Welt fügen,
die meine Wahrheit zu laut,
meine Wut zu unbequem
und meine Klarheit zu gefährlich findet.
Nach jemandem, der dich hält – ohne dich zu benutzen.
Der dich sieht – ohne dich zu bewerten.
Der bleibt – auch wenn du nicht funktionierst.
Es gibt eine Form der Liebe, die sich schwer anfühlt. Nicht, weil sie nicht echt wäre. Sondern weil sie getragen wird von Erwartung. Von alten Bildern. Von einem inneren "Ich muss".
… dann nicht, weil sie schön klingen.
Wie alte Muster mich triggern und warum ich sie nicht mehr leben will
Ich saß am Küchentisch.
Das Handy lag stumm vor mir. Der Tee neben mir dampfte – unberührt.
Ich wusste: Der Speicher war abgeschlossen.
Den Schlüssel hatte ich in der Manteltasche.
Meine Hände zitterten nicht mehr.
Ich erinnere mich an meine eigene Pubertät nur verschwommen.
Und wenn, dann eher an das, was gefehlt hat, als an das, was da war.
Warum ich nicht gehe, sondern bleibe – bei mir